Neues AKAD-Hochschulmagazin mit dem Schwerpunkt „Mündige Bürger“

Neues AKAD-Hochschulmagazin Heft 21 | Oktober 2011Politiker sprechen gern vom „mündigen Bürger“, wenn es ihrer Sache dient. Oft bereitet ihnen ein kritischer und gut informierter Zeitgenosse jedoch Verdruss, wenn er zum Beispiel Prozesse hinauszögert, Entscheidungen hinterfragt oder sich gar dagegen auflehnt.

Nicht nur die Politik – alle Institutionen müssen sich diese Frage gefallen lassen: Wollen sie tatsächlich mündige Bürger? Will zum Beispiel die Wirtschaft mündige Verbraucher, die Kirche mündige Christen oder wollen die Ärzte mündige Patienten, die vermeintlich Etabliertes hinterfragen und sich Autoritäten widersetzen?

Im aktuellen Hochschulmagazin wird das Thema in Interviews und Hintergrundbeiträgen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Prominenter Gesprächspartner hierzu ist einer der höchsten katholischen Würdenträger im Land, der frühere Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz Kardinal Karl Lehmann.

AKAD aktuell: Neues aus Beruf und Wissenschaft

Neben den Themen aus der Hochschulwelt berichten etwa Studierende und Absolventen über ihre Job-Erfahrungen in Skandinavien. Die aktuelle Diskussion um prominente „Plagiatoren“ ist ebenso ein Thema wie die Ideen des großen Wirtschaftsdenker Joseph Schumpeter in Zeiten der Wirtschaftskrise. Passend zum Schwerpunkt „Mündigkeit“ berichtete Prof. Dr. Tristan Nguyen über neue Forschungsansätze zum vermeintlich rationalen „Homo oeconomicus“ und seinem nicht rationalem Anlegerverhalten.

Eine Auswahl der Beiträge im Magazin finden Sie hier.

Die aktuelle Ausgabe des AKAD-Hochschulmagazins kann kostenfrei per E-Mail unter der Adresse pressestelle@akad.de bestellt werden.

 Kardinal Karl Lehmann wünscht sich mehr Mündigkeit der Menschen gegenüber Moden, Medienmeinungen und der Werbung. Viele glauben ja, dass die so genannten “Wutbüger” eine eher medial gesteuerte Strömung darstellen. Der Begriff “Wutbüger” wird gerne von Politikern verwendet, um die Kritiker schlecht kommunizierter Vorhaben zu diskreditieren. Die braven Bürger hingegen sind dann wieder die “mündigen Bürger”… Zwei Ansichten. Was meinen Sie? 

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