AKAD Autoren-Blog: Karin Meyer


Branding und Marketing sind Emotion! Kaum ein Aufgabengebiet ist so facettenreich und bildet so viele Schnittstellen und Anknüpfungspunkte von operativen Maßnahmen bis hin zu strategischen Themen der Unternehmensführung: Praktische Erfahrungen, die in vier Studienbriefe des Moduls MKG05 “Marketing-Praxis” eingeflossen sind. Rund um die Themen: Marketingkonzeption, Marketingmix, Marketingprozesse und Kundenlebenszyklus sind in Abstimmung mit der AKAD neun branchenübergreifende Case Studies entstanden, welche meine berufliche Praxis repräsentieren. Nachfolgend finden Sie eine Leseprobe zum Thema “Gezielt mit Emotionen verkaufen”. Viel Spaß bei der Lektüre!

Styles’n’More:
Sedcards – die Bewerbungsunterlage der Models

Fashion, Glamour und Catwalk: Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Einsatzbereiche für Models. Doch wie finden Model und Auftraggeber zusammen?

Vor allem im deutschsprachigen Raum steht die Sedcard als Aushängeschild der Models bei Werbeagenturen, Marketingabteilungen, Medien, Fotostudios und Fotografen. Ziel ist das gezielte Darstellen der Model-Fähigkeiten: Schönheit, persönliche Stärke und Wandlungsfähigkeit sollen gezielt zum Ausdruck gebracht werden. Erwartet werden neben den wichtigsten Daten des Models professionelle Fotos in hochwertiger Ausführung. Standards sind dabei verschiedene Outfits und Posen, die das Model entweder im Vollportrait oder im Kopf-Schulter-Bereich und an verschiedenen Orten zeigen. Getragen werden Kleidung und Accessoires für Business sowie Freizeit – ebenso Figurbetontes. Es geht also um unterschiedliche Looks und Perspektiven, die das Model in zeitlosen schwarz-weiß oder farbigen Aufnahmen besonders vorteilhaft darstellen. Daneben stehen Mimik, Bewegung sowie das freie Spiel der Emotionen im Vordergrund. Je nach Einsatz kann der Fokus auch auf Gesicht, Frisur, Händen oder Füßen liegen.

Benannt ist die Sedcard nach Sebastian Sed, Geschäftsführer der britischen Modelagentur Parker-Sed. Sein Wunsch war es, verschiedene Models in vergleichbarer Art und Weise zu präsentieren und potenziellen Auftraggebern einen umfassenden Eindruck zu vermitteln. Damit ist die Sedcard Kontaktpunkt noch vor dem ersten persönlichen Treffen und nimmt bei der Model-Auswahl eine entsprechend tragende Rolle ein. Heute ist das Verfahren der Sedcards neben Modelbooks und Portfolio-Mappen international gängig und hat sich im Sales-Prozess dieser Dienstleistung weltweit durchgesetzt.

Nachfolgend finden Sie als Beispiel einige ausgewählte Fotos des Models Sabine Reich. Seit 2011 ist sie zudem Inhaberin von SR Sabine Reich – dem Modelabel für die kleine Frau (www.sabine-reich.de).

Für die Foto-Shootings ihrer eigenen Kollektionen engagiert die Designerin Kolleginnen als Models – daneben steht sie immer wieder gerne auch selbst vor der Kamera, um das Gesicht des Modelabels zu prägen.

Karin Meyer (www.km-kommunikation.com) ist als Management-Trainerin, Dozentin und Beraterin unter anderem im Marketing/Corporate Branding tätig. Seit Anfang 2012 ist die Diplom-Betriebwirtin (FH) auch für die AKAD aktiv.

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