Assignment schreiben auf Balkonien: 2. Erfahrungsbericht von Andreas Schwenk

AKAD-Stipendiat Andreas Schwenk

In meinem letzten Beitrag im Juni habe ich davon geschrieben, dass die Zeit wie im Flug vergeht. Dieses Mal möchte ich dazu ergänzen, das man ja auch auf den  (Urlaubs-)Flug verzichten stattdessen ein Assignment schreiben kann.

So wie ich dieses Jahr. Während der Kaffeepausen kann man ja trotzdem spontane Kurztrips in das sonnige Balkonien genießen (für die Bodenständigen alternativ Terrassistan).

Meine Zeitplanung ging aufgrund der unterschiedlichsten Gründe mal wieder nicht vollständig auf. Daher habe ich meinen Sommerurlaub also dazu genutzt ein Assignment zu schreiben. Da es mein erstes während des MBA war, habe ich mich zuerst einmal ausgiebig mit der Erstellung einer geeigneten Word-Vorlage beschäftigt. Dank meines Urlaubes hatte ich ausnahmsweise tatsächlich mal fast schon zu viel Zeit übrig (zumindest gefühlt).

Und ich kann jedem nur empfehlen sich die Zeit zu nehmen. Man muss jetzt nicht unbedingt einen Teil seines Urlaubs opfern, für total motivierte AKAD-Studenten sollte das jedoch eine Selbstverständlichkeit sein 😀

Ein Sommerurlaub mit Assignments

Mir ging das Schreiben des Assignments mit der selbst erstellten Word-Vorlage viel leichter von der Hand, da ich mich  während das Schreibens kaum mit Formatierungsfragen herumschlagen musste und mich voll und ganz auf die Quellenrecherche das Schreiben und Nachdenken konzentrieren konnte.

Wenn man eine gute Vorlage hat kann man in Word z.B. sehr gut Quellen verwalten: einfach jede neue Quelle in das Quellenverzeichnis aufnehmen und für die Quellenangabe in der Fußzeile einfach einfügen. Dadurch sind alle Quellenangaben einheitlich. Das erspart einem natürlich nicht, das man zum Schluss noch einmal jede Quelle in der Fußzeile überprüft, die Überprüfung macht aber viel mehr Spaß, da man fast keine Fehler findet.

Nachdem ich meine formschöne Word-Vorlage fertiggestellt hatte, legte ich dann damit los die Vorlage mit Leben zu füllen. Ich begann mit einer ganz groben Literaturrecherche um einen Überblick zu gewinnen. Ich habe hierfür nicht zahlreiche Nächte in der Bibliothek verbracht, sondern dank dieses modernen Internets  und einer Online Bibliothek zeitsparend recherchieren können. Zum Glück gibt es eBooks! Mittlerweile erweitert die AKAD auch immer weiter ihr Angebot zur Onlinerecherche wissenschaftlicher Literatur. In der EBSCO-Datenbank findet man beispielsweise  sehr gute wissenschaftliche Magazinartikel. Manchmal möchte man ja nicht gleich ein ganzes Buch durcharbeiten, sondern einfach ein schönes Zitat finden, dass die eigene Schlussfolgerung bekräftigt oder unterlegt.

Nach der Literaturrecherche habe ich einen Gliederungsentwurf erstellt, um eine Logik in meine eigene Arbeit rein zu bekommen und diese am besten auch noch selbst zu verstehen. Mit Herrn Prof. Kreutle hatte ich dann auch einen sehr kompetenten Betreuer, der mir bei Fragen sehr ausführliches und  hilfreiches Feedback gab und zudem sehr schnell geantwortet hat.

Nachdem ich mit der Formatierung, der Literaturrecherche und Gliederung gute Vorarbeit geleistet hatte, war das Schreiben dann auch schon fast wie Urlaub. Das Ergebnis (=Note) des Assignments war dann auch fast perfekt.

Mein Zeitplan für den Rest des Jahres habe ich mir nun mit mehreren Seminaren und zwei Klausuren bestückt. Da ich jetzt leider keinen Urlaub mehr opfern kann ist also einiges zu tun.

Bis bald und guten Flug 😉

PS. Für die Vielflieger unter euch: man kann ja auch den Flug dazu nutzen sich etwas zu erarbeiten.

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