Das neue Hochschulmagazin fragt: Was ist heute noch privat?

AKAD_HM_26_2014:k.qxdZehn Jahre Facebook, zehn Jahre Diskussionen darüber, was öffentlich sein darf, aber privat bleiben muss. Das Problem dabei: Eine klare Linie zwischen Privatsphäre und Öffentlichkeit gibt es überhaupt nicht mehr. Dennoch kämpfen wir um ihre Verortung als ob es kein Morgen gäbe. Zeit, einen Schritt zurück zu treten und zu fragen: Was verbirgt sich heute überhaupt hinter diesen beiden so kontrovers diskutierten Begriffen? Im aktuellen AKAD-Hochschulmagazin mit dem Titel „Post Privacy. Das Leben der anderen“ betrachtet die Redaktion die Schlagworte Privatsphäre und Öffentlichkeit aus verschiedenen Blickwinkeln – und liefert eine Definitionen der Begrifflichkeiten sowie einen kurzen Abriss ihres Bedeutungswandels vom antiken Rom bis heute.

Als Land mit dem geringsten Datenschutz in der EU wird in einem weiteren Beitrag ein genauer Blick auf Schweden geworfen. Unter anderem steht hier Ingrid Meissl Årebo, Nordeuropa-Korrespondentin der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) Rede und Antwort und erklärt die Unbefangenheit unserer nördlichen Nachbarn mit der Tatsache, dass sensible Informationen wie die private Steuererklärung allgemein zugänglich sind.

In einem Essay mit dem Titel „Die Teleschirme sind längst da“ wird die andauernde Aktualität des Romans „1984“ von George Orwell beschrieben. Außerdem beantworten unsere AKAD-Studierende und-Absolventen die Fragen: Was ist für Sie absolut privat? Was erwarten Sie in punkto „Schutz der Privatsphäre“ vom Staat? Und was tun Sie selbst, um Ihre Privatsphäre zu schützen?

Weitere Themen im Heft

Neben dem Titelthema finden sich natürlich auch wieder interessante Studien und Infos aus der Studierenden- und Absolventenschaft im neuen Heft. Neben den Bildern der Abschlussfeiern und Portraits der ausgezeichneten, frisch gebackenen Absolventen identifiziert beispielsweise eine Studie Zeitfresser und ineffektive Strukturen im Büroalltag. AKAD-Absolventin Alexandra Kindler stellt in ihrer Diplom-Arbeit Defizite bei der Anlageberatung fest – hierfür hat sie Kunden, Bankberater und Verbraucherschutzzentralen befragt. Und in einem weiteren Beitrag geht es um die Möglichkeiten und Grenzen der „Massive Open Online Courses“ (MOOCs).

Eine leicht abgespeckte Version des neuen Magazins gibt es hier: https://www.akad.de/ueber-akad/presse/hochschulmagazin. Und bei Fragen steht die Redaktion des Magazins unter pressestelle@akad.de gerne zur Verfügung.

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