Das California Campus Program 2016: Erfahrungsbericht von Alexander Hecker

Sequoia National Park

It was awesome! Nicht nur das Studium selbst, sondern auch alles Drumherum war einfach genial. Das Kalifornien-Programm bietet eine willkommene Abwechslung zum Fernstudium. Die Kurse sind intensiv, die Lerninhalte kompakt, die Dozenten professionell. Wir wurden viel gefordert, aber wir haben uns darauf eingelassen und so das Beste aus uns rausgeholt.

Vorab bedeutet so ein Studienaufenthalt in den USA natürlich ein wenig Papierkram. Doch nach Klärung der Formalitäten wie Anmeldung, Auslandskrankenversicherung und Visumsbeschaffung bekommt man einen Login für das SacState Web Portal. Mit dem hat man Zugriff auf den ersten Teil der Lerninhalte. Damit beginnt das Studium bereits in Deutschland, da für den Kurs „Intercultural Competence and Global Leadership“ die grundlegende Theorie vorab eigenständig erarbeitet wird.

Die Menge an Lehrmaterial ist nicht zu unterschätzen. Mit diesem neu erlernten Wissen gilt es dann, eine Hausarbeit zu schreiben und vor Beginn des Auslandsaufenthaltes an Professor Lünemann zu schicken. Im Kurs werden diese Themen weiter präzisiert und schließlich praktisch angewendet. So haben wir weit über 20 Länder im Detail untersucht und interkulturelle Unterschiede herausgearbeitet. Theoretische Grundlagen sind die wissenschaftlichen Untersuchungen von Edward T. Hall, Geert Hofsteede und GLOBE (Global Leadership and Organizational Behavioral Effectiveness).

Wertvolles Fachwissen und Praxiserfahrung aus erster Hand

Der Projektmanagementteil „International Project and Quality Management“ vermittelt die grundlegende Theorie mit zahlreichen Gruppenaufgaben, um das Gelernte direkt praktisch anzuwenden. Der Praxisbezug steht hierbei stark im Vordergrund. Die beiden Dozenten verfügen über viel Erfahrung und können zahlreiche Beispiele aus der Praxis liefern. Gefordert wird aktive Mitarbeit im Unterricht, mit diversen Gruppenaufgaben und Präsentationen. Bei den Projektmanagement-Kursen gibt es sogar einen Test am Ende jedes Tages. So haben wir diverse Vorträge, Einzel- und Gruppen-Präsentationen erarbeitet und vor der Klasse vorgestellt. Die Vorbereitungen für die Präsentationen gingen meist bis spät in die Nacht, aber dafür hat das Ergebnis immer gepasst. Im Gegenzug bekommt man erstklassige Informationen, hands-on exercises und Praxiserfahrung, die ihresgleichen sucht.

Das Kalifornien-Programm vermittelt nicht nur wertvolles Fachwissen, sondern es trägt auch zur eigenen Lebenserfahrung bei. Mich hat es für das weitere Studium und den Beruf ungemein motiviert. Man bekommt einen genauen Einblick in das Studentenleben in den USA und ein Gefühl für Land und Leute. Auch sprachlich macht man unglaublich schnell Fortschritte. Denn zum einen setzt man sich intensiv mit der Sprache auseinander. Zum anderen fällt es viel leichter, wenn man im Land ist.

„Die Erfahrungen sind unbezahlbar“

Die in Kalifornien absolvierten Kurse hat mir die AKAD bereits angerechnet. Damit habe ich gleich zwei Module abgeschlossen. Die gesamten Inhalte des Programms kann ich direkt in der Praxis anwenden. Dies bringt mich sowohl beruflich als auch privat voran. Bereits in den USA konnte ich einem amerikanischen Unternehmen zahlreiche Tipps zur erfolgreichen Zusammenarbeit mit chinesischen Lieferanten geben. Auch nach meiner Rückkehr aus den USA konnte ich meine interkulturelle Kompetenz auf weiteren Geschäftsreisen ausbauen. Mit dem neuen Wissen geht man viel gelassener und vor allem positiver an die Sache ran. In diesem Kontext relativieren sich die vergleichsweise hohen Kosten für das Programm. Mit Visum, Flug, Hotel, Programmgebühren etc. kommt einiges zusammen. Die Erfahrungen, die man dort macht, sind jedoch unbezahlbar.

Egal wie anstrengend die Uni war, der Spaß kam nie zu kurz. Vor allem die Wochenenden haben wir genutzt, um zum Beispiel den Lake Tahoe, Yosemite Nationalpark, Sacramento oder San Francisco zu erkunden. Am zweiten Wochenende bot sich die einmalige Möglichkeit, mit kleinen Propellermaschinen über den Lake Tahoe zu fliegen. Eine grandiose Aussicht! Die Zeit nach dem Kurs bietet sich für eine Rundreise mit dem Mietauto an. Wir haben uns spontan zu fünft zusammengeschlossen und eine Tour durch den Sequoia Nationalpark gemacht, waren in Las Vegas und am Grand Canyon.

Alles in allem eine super Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Die Teilnahme am Programm war für mich die richtige Entscheidung.

Über den Autor
Alexander Hecker studiert an der AKAD University berufsbegleitend den B.Eng. Wirtschaftsingenieurwesen. Im August und September 2016 nahm er am California Campus Program teil, einem dreiwöchigen Studienaufenthalt in den USA, den die AKAD University in Kooperation mit der renommierten California State University, Sacramento (CSUS), anbietet. Weitere Informationen über das Programm finden Sie hier.

Einen weiteren Erfahrungsbericht über das California Campus Program 2016 finden Sie hier.

Der Eingang zur Gasthochschule

Eine von vielen Präsentationen im Seminar

Yosemite vom Lembert Dome

 

 

 

 

 

 

 

Grand Canyon

Eagle Lake

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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