Sportlerkarriere plus Fernstudium: AKAD kooperiert mit Olympiastützpunkt Hessen

Prof. Fürst (mitte) und Lutz Arndt (rechts), Vizepräsident Leistungssport des Landessportbundes Hessen, bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags.

Wer sich auf eine Karriere im Spitzensport einlässt, weiß, dass diese endlich ist. Früher oder später macht das Alter eine berufliche Umorientierung notwendig. So sind Fort- und Weiterbildung schon für junge Athleten sowie ihre Trainer wichtige Themen – und viele von ihnen qualifizieren sich bereits während der aktiven Karriere weiter. Um dies zu fördern und somit auch die Attraktivität des Profisports zu erhöhen, hat der Olympiastützpunkt Hessen eine Kooperation mit der AKAD University vereinbart. Das Besondere: Von den vergünstigten Konditionen profitieren nicht nur Athleten, sondern auch Trainer.

Ziel der neuen Kooperation zwischen der AKAD als einer der größten deutschen Fernhochschulen und dem Olympiastützpunkt Hessen ist es, Spitzenathleten die Verbindung von Leistungssport und akademischer Bildung zu ermöglichen. Die besonderen Konditionen des Kooperationsvertrags gelten dabei nicht nur auf Landesebene, sondern für alle bundesweiten Olympiastützpunkte.

Außerdem profitieren nicht nur Athleten, die an einem Olympiastützpunkt betreut werden, sondern auch alle Bundestrainer, hessischen Landestrainer sowie Trainer, die im Berufsverband der Trainer/-innen im deutschen Sport (BVTDS) organisiert sind, von der Vereinbarung: Jedem von ihnen, der sich für einen der staatlich anerkannten Fernstudiengänge oder einen Lehrgang der AKAD University anmeldet, gewährt die Hochschule ein Teilstipendium in Form eines Nachlasses auf die regulären Gebühren. Warum es so wichtig ist, dass auch die Trainer diese Vorteile genießen? Lutz Arndt, Vizepräsident Leistungssport des Landessportbundes Hessen, erklärte dies bei der Vertragsunterzeichnung in einer einfachen Formel: „Hinter jedem guten Athleten steht ein motivierter Trainer.“ Und ebenso wie die Sportler üben auch ihre Trainer diesen anspruchsvollen Beruf meist nur eine begrenzte Zeit aus. Deshalb spielt für sie die Weiterbildung eine genauso zentrale Rolle.

Weiterbildung muss sich flexibel an Profi-Sport anpassen

Auch der CEO der AKAD University, Prof. Dr. Ronny Fürst, zeigte sich stolz über die Zusammenarbeit. Er verwies auf die Parallelen zwischen der Fernhochschule und dem Spitzensport: „Bildung und Sport haben große gesellschaftliche Relevanz. Wie Spitzensportler streben auch wir mit Leidenschaft nach ständiger Weiterentwicklung und Qualitätssteigerung, damit zum Beispiel Athleten flexibel, individuell und effizient studieren können. Dabei setzen wir auf Nachhaltigkeit. Dafür ist es notwendig, immer den gesamten Prozess anzuschauen – und im Spitzensport geht es nicht ohne qualifizierte Trainer. Deshalb ist es für uns selbstverständlich, auch diese mit einem Stipendium zu fördern“, so Fürst.

Damit Sportler und Trainer sich bereits während ihrer Profikarriere akademisch weiterqualifizieren und auf „die Zeit danach“ vorbereiten können, muss sich ihr Fernstudium stets an Trainings- und Reisezeiten anpassen lassen. Teilnehmer brauchen die Gewissheit, dass sie Prüfungstermine und Seminare auch kurzfristig verschieben oder online absolvieren können. Nur so können sportliche Verpflichtungen zu jeder Zeit Priorität genießen. Aufgrund ihres flexiblen Studienmodells und ihrer 55-jährigen Erfahrung im deutschen Fernstudienmarkt kann die AKAD University diese Garantie bieten. Ebenso wie die Athleten absolviert der Großteil der AKAD-Studierenden sein Fernstudium neben dem Beruf. Und ebenso wie für die Athleten ist für viele damit zeitliche und räumliche Flexibilität gefordert. Ob ein Student als Ingenieur eine Anlage im Ausland in Betrieb nehmen oder als Spitzensportler zu einem internationalen Turnier fahren muss, macht für die Fernhochschule keinen Unterschied. Sie ermöglicht es allen Studierenden, ihr Studium effizient an individuelle Lebens- und Arbeitssituationen anzupassen.

Für die Sportler und Trainer bedeutet das: Es ist egal, ob sie im Heimatverein oder in Landes- und Bundesstützpunkten trainieren. Oder ob sie weltweit zu Trainingslagern oder Wettkämpfen reisen müssen. Das AKAD-Fernstudium lässt sich stets mit ihren sportlichen Verpflichtungen vereinbaren.

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