Zwischen Klausuren und Seminaren: 3. Erfahrungsbericht von Bernhard Mathes

Bernhard Mathes - Gewinner des Glückskäfer-Stipendiums

Bernhard Mathes, Gewinner des Glückskäfer-Stipendiums

Die Zeit verfliegt und wieder sind drei Monate vergangen. Auch in dieser Zeit konnte ich eine Klausur absolvieren und auch einige Seminare besuchen. Nach meiner letzten Klausur im Februar stand im März mit Systemisches Denken und Handeln die nächste Prüfung vor der Tür. Unter den Studenten wird dieses Modul als eine der größten Herausforderungen gesehen. Dort geht es um verschiedene Systemtheorien, unter anderem von Niklas Luhmann. Wenn man sich mit dieser Thematik noch nie befasst hat, ist es im ersten Moment sehr schwer, die Zusammenhänge zu verstehen.

Bei diesem Fach haben mir das Seminar und vor allem das Lernen mit anderen Studenten sehr geholfen. Ich denke, für dieses Modul ist der gemeinsame Austausch die wohl beste Möglichkeit, die Themen zu lernen und die Zusammenhänge zu verstehen. Das Seminar hierzu war über eineinhalb Tage angesetzt und hat sehr viel Spaß gemacht. Die Themen wurden sehr gut vermittelt. Die Uhrzeiten hierfür empfinde ich jedoch als nicht praktikabel für ein berufsbegleitendes Studium, da das Seminar am zweiten Tag von 10:00 – 13:30 Uhr angesetzt war. Wünschenswert wären mehr Veranstaltungen am Abend. So bekommt man die Möglichkeit, an mehr Seminaren teilnehmen zu können.

Präsenzseminare mit positivem Nebeneffekt

Ein weiteres Seminar, das ich besucht habe, gehörte zum Modul Allgemeine Systemtheorie. Dieses ergänzt sich mit Systemisches Denken und Handeln. Im Studienplan der AKAD kommt die Systemtheorie zuerst. Aber welches Modul nun am besten auf welchem aufbaut, darüber herrschen unter den Studenten sehr unterschiedliche Meinungen. Durch Vorkenntnisse aus Systemisches Denken und Handeln konnte ich in diesem Seminar die Themen des Professors schon sehr gut verstehen. Auch dieses Seminar hat mir viel Spaß gemacht.

Im Nachhinein kann ich nun sagen, dass ich sehr gerne mehr Seminare besucht hätte. Diese helfen einem doch wirklich gut. Allgemein lässt sich hierbei sagen, dass man sich für die Seminare schon im Voraus mit den jeweiligen Modulen beschäftigt haben muss, sonst fällt es einem sehr schwer, den Professoren zu folgen. Ein schöner Nebeneffekt der Seminare ist der persönliche Austausch mit Professoren und anderen Studenten.

Das Ziel rückt näher

Aktuell bereite ich mich für die nächste Klausur im Mai vor. Diese wird das Modul Requirements Engineering und Risikomanagement behandeln. Bisher macht mir die Einarbeitung in die verschiedenen Studienbriefe in diesem Modul sehr viel Spaß, da ich hier einiges für die Anwendung in der Praxis mitnehmen kann.

Bisher habe ich nun vier Klausuren erfolgreich absolvieren können und habe „nur noch“ drei vor mir. Manchmal zerrt es doch an den Kräften, nach einem langen Arbeitstag noch zu lernen, aber das Ziel rückt immer näher. Auch im nächsten Bericht werde ich wieder über die kommenden Klausuren und meine weiteren Erfahrungen berichten.


Weitere Erfahrungsberichte von AKAD-Stipendiat Bernhard Mathes über seine Erfahrungen im Fernstudium finden Sie hier:

Vorbereitung auf Klausuren – 2. Erfahrungsbericht von Bernhard Mathes

Lehre aus der ersten Klausur – 1. Erfahrungsbericht von Bernhard Mathes

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