Die ersten Prüfungen – 2. Erfahrungsbericht von Eike Gerhard

Im April 2017 habe ich mich in den MBA „Entrepreneurship und Innovation“ eingeschrieben. Da ich im letzten Bericht nicht viel über die Prüfungen erzählen konnte, wird dies in meinem zweiten Beitrag über mein AKAD-Studium schwerpunktmäßig behandelt werden.

Die Marketingklausur

Die Marketingklausur war meine erste schriftliche Klausur im MBA. Vonseiten der AKAD waren für dieses Modul 100 Stunden Lernzeit vorgesehen – ein meiner Meinung nach durchaus realistischer Wert. Die Studienmaterialien waren thematisch durchdacht gegliedert und haben einen praxisnahen Überblick zum Thema Marketing gegeben. Die Klausurdauer betrug zwei Stunden. Inhaltlich wurden alle Themenfelder abgefragt. Die Benotung war dabei durchaus fair und die Aufgaben lösbar und anwendungsbezogen. Dennoch war im Vorhinein ein großes Auswendiglernpensum notwendig, um die Klausuraufgaben beantworten zu können.

Steuer- und Unternehmensrecht

Die Hausarbeit für das Fach Steuer- und Unternehmensrecht war meine erste benotete wissenschaftliche Arbeit für den MBA. Für dieses Modul waren 75 Stunden Arbeitszeit angedacht. Zur Auswahl standen mehrere Themen, die sich beispielsweise über Bereiche wie Liquidation eines Unternehmens, Vergleich GmbH zu Limited oder der steuerlichen Behandlung von Geschäftsführergehältern im Ertragsteuerrecht erstreckten. Ich habe mich für den GmbH-Geschäftsführer im Ertragsteuerrecht entschieden und musste feststellen, dass ich mehr als 75 Stunden Arbeit gebraucht habe. Dieser Wert ist meiner Meinung nach nur dann realistisch, wenn man jemanden im Bekanntenkreis oder bei der Arbeit hat, der einem steuerliche Spezifika erklären kann. Dennoch lief die Kommunikation mit der Betreuerin gut und wir hatten ein halbstündiges telefonisches Gespräch, in dem ich meine Fragen stellen durfte. Die Bewertung war fair und das Feedback ausführlich und angemessen.

Das AKAD Forum

Zuletzt möchte ich noch vom AKAD Forum berichten – eine jährlich stattfindende Vortragsreihe, die sich dieses Mal dem Thema Digitalisierung widmete. Die Dozenten waren gut ausgewählt. Die Konferenz hat mir einen super organisierten Eindruck gemacht und die Möglichkeit für Networking geboten.

Zwischenfazit

Insgesamt bin ich mit dem MBA Entrepreneurship und Innovation nach wie vor sehr zufrieden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.