AKAD-Master in digitalen Varianten sichern Zukunft


Digitalisierung methodisch wie inhaltlich verstanden ist DAS Thema der Stunde. Wer sich auf eine Karriere in der digitalisierten Welt von heute und morgen vorbereiten will, ist mit den Master-Abschlüssen der Digital-Offensive der AKAD University gut beraten. Warum das so ist, verraten die Studiengangsleiter und der Prorektor für Forschung und Innovation:

Warum ist es so wichtig, digitales Upskilling für eine solide Karriereplanung zu betreiben?

Prof. Dr. Markus Grottke (Prorektor Forschung und Innovation sowie Professor für Digital Business an der AKAD University / Business School):
Studierende der heutigen Generation müssen als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer immer schneller mit wechselnden Gegebenheiten umgehen können. Dies setzt eine sorgfältig gewählte Mischung aus generellen und spezifischen Fertigkeiten und Kenntnissen voraus. Mit unseren digitalen Studiengangvarianten wichtiger und beliebter Studiengänge entsteht für sie ein doppelter Nutzen: Einerseits erwerben Studierende damit stets aktuelles, anwendbares Fachwissen, andererseits werden spezifische, sehr gefragte und aktuelle Kenntnisse über digitale Methoden vermittelt. Das eröffnet die Perspektive, durch die Kombination aus beidem – generalisierend und spezialisierend – im Arbeitsmarkt attraktiver wahrgenommen zu werden. Denn dies entspricht dem vielfach geforderten U-förmigen Kompetenzansatz aus generellen und spezialisierenden Kompetenzen.

Fachliche Kernkompetenzen behalten in den Studiengangvarianten ihren Raum: Der Kompetenz für Wirtschaftsingenieure, im Management, in BWL etc. werden parallele Kenntnisse korrespondierender Digitalkompetenzen hinzugefügt. Studierende werden fit gemacht in Digital Engineering, Digital Business, Digitaler Wirtschaft etc. So passen sie ihre generellen Kenntnisse an das digitale Zeitalter an. Für die Studierenden generalistischer Studiengänge wie BWL, Management, General Management oder Wirtschaftsingenieurwesen der AKAD Hochschule werden so Inhalte der AKAD-eigenen Digitalstrategie verfügbar gemacht.

Und wie schlägt sich das in den einzelnen Studiengängen nieder?

Prof. Dr. Robert Rossberger (Studiengangsleiter MBA General Management, M.A. Betriebswirtschaftslehre / Business School):
Sehr heterogen und zielgruppengerecht würde ich sagen. Zwar sind die Digitalinhalte per se nicht unterschiedlich, aber wie sich die Digitalisierungsinhalte in den einzelnen Studiengängen niederschlagen, ist dann schon anders. Beispielsweise hat mein MBA Studiengang General Management – Digital Business als Zielgruppe verstärkt auch bereits erfahrene Führungskräfte, welche sich nun noch einmal über das Studium mit der Komplexität ihrer Führungsaufgabe auch aus theoretischer Perspektive auseinandersetzen wollen. Für diese ist die Digitalisierung aus der Perspektive der VUCA-Welt (volatility, uncertainty, complexity, ambiguity) interessant. Mit anderen Worten können sich die Studierenden mit Hilfe des Digitalanteils genau zu diesen Fragen Antworten erarbeiten und natürlich helfen wir bestmöglich dabei.

Anders ist dies im Studiengang Betriebswirtschaftslehre – Digitale Wirtschaft. Bei diesem konsekutiven Masterstudiengang geht es verstärkt um aktuelle Veränderungen, welche sich durch die digitale Wirtschaft für die verschiedensten Branchen ergeben und was dies für die Zukunft bedeutet. Die „digitale Veredelung“ dieses Studiengangs ermöglicht unseren Studierenden einen effizienten Transfer vieler hochgradig aktueller Aspekte aus dem Studium in ihren zukünftigen beruflichen Alltag.

Prof. Dr. Marianne Blumentritt (Studiengangsleiterin M.A. Management / Business School):
Bei mir trifft Digitalisierung auf die Themen Nachhaltigkeit und ethische Verantwortung von Unternehmen. In meinem Studiengang Management finden sich ja vor allem Führungskräfte, welche als Seiteneinsteiger aus den verschiedensten nicht-ökonomischen Disziplinen stammen und die ihr Profil um betriebswirtschaftliches Know-how ergänzen wollen. Die Digitalkomponenten erlauben den Studierenden, hier auch sehr interessante geisteswissenschaftliche Perspektiven auf die Digitalisierung zu werfen, welche beispielsweise die neuen Formen der Kommunikation oder auch die ethische Verantwortung bei der Zusammenarbeit in einem von Diversity geprägten Umfeld adressieren.

Bis hierher waren die Digitalvarianten in der Business School das Thema, hat die AKAD noch mehr Neues zu bieten?

Prof. Dr. Markus Grottke:
Ja in der Tat und vielleicht sogar für den einen oder den anderen Studierenden noch viel interessantere Inhalte. Dies gilt zum einen für weitere attraktive Varianten in der Business School. So gibt es für den MBA HR Management und Talentmanagement nun eine Erweiterung um Wirtschaftspsychologie. Vor dem Hintergrund der Bedeutung eines psychologisch geschickten Verhaltens von Personalern gegenüber Mitarbeitern ist das natürlich eine sehr bedeutsame Variante. Auch haben wir im Master Betriebswirtschaftslehre über die Varianten Betriebswirtschaftslehre – Internationales Wirtschaftsrecht und Betriebswirtschaftslehre – Wirtschaftspsychologie wichtiges Know-how gebündelt: für Geschäftsführer und international bzw. mit viel Personalverantwortung agierende Führungskräfte.

Auch in der School of Technology & Engineering und in der School of Culture & Communication ist viel passiert. So hat unser Klassiker, der Master-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen, ja gleich zwei digitale Studiengangvarianten erhalten. Das entspricht der Grundstruktur dieses Studiengangs, Zugang zu gewähren: sowohl für Studierende mit einem vorherigen Studium in den Wirtschaftswissenschaften als auch für Studierende mit einem vorherigen Studium in den Ingenieurwissenschaften. Die dadurch ermöglichten, verkürzten Studienzeiten waren seit jeher ein großer Vorteil des Studiengangs. Jetzt lässt sich zusätzlich entweder in eine Digital Business- oder in eine Digital Engineering-Richtung gehen und so, je nach Präferenz, eine wirtschaftliche oder eine technische Seite der Digitalisierung in das Studium integrieren.

Im Bachelorbereich hat die School wiederum im Studiengang Maschinenbau mit der Studiengangvariante Modern Automotive Engineering auf die neuen Entwicklungen in der Automobilindustrie reagiert. Zudem wurde mit Elektro- und Informationstechnik – Medizintechnik der erste Fernstudiengang im Bereich Medizintechnik aus der Taufe gehoben. Das gibt es so nur bei uns!

In der School of Culture & Communication wurde der herausragende Studiengang International Business Communication um eine Studiengangvariante Tourismusmanagement erweitert, welche gekonnt Interkulturalität und Tourismus verbindet. Abschließend möchte ich allerdings betonen, dass „neu“ nicht unbedingt passender ist. Viele unserer Studiengänge adressieren die Herausforderungen unserer Studierenden in der Berufspraxis schon seit Jahren. Wenn diese besser für die eigene Situation eines Studierenden passen, sollten immer noch genau diese als Option gewählt werden. Eben wegen der hohen Qualität dieser bereits existierenden Studiengänge werden wir immer wieder informell von ehemaligen Studierenden weiterempfohlen. Denn uns war und ist sehr wohl bewusst: Nur wenn wir uns daran ausrichten, einen Beitrag zur Lösung der Herausforderungen unserer Studierenden zu leisten, werden auch wir erfolgreich sein. Am besten ist es, Interessierte wenden sich direkt an unsere Beratung. Schildern Sie uns die eigenen Herausforderungen, können wir Ihnen die dazu passenden Studienangebote vorstellen. Gemeinsam finden wir die beste Lösung für Ihren Weiterbildungswunsch heraus. Den Spielraum an Möglichkeiten hierfür haben wir allerdings nun noch einmal bedeutend erweitert.

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