AKAD Award of Excellence: Alessandro Sibilio im Porträt

Alessandro Sibilio. Bild: AKAD University

Alessandro Sibilio aus Birkenfeld (Enzkreis) hat neben seiner Tätigkeit als Key Account Manager sein Fernstudium an der AKAD University absolviert. Und zwar so erfolgreich, dass der Diplom-Betriebswirt nun im Rahmen der Absolventenfeier mit dem AKAD Award of Excellence ausgezeichnet wurde. Das Studium hat in ihm zudem eine neue Leidenschaft entfacht.

Der Weg zur AKAD University führte Alessandro Sibilio zunächst über eine staatliche Präsenzuniversität. Präsenz – genau das war das Problem. „Ich habe zu dieser Zeit bereits zu viel gearbeitet, um einem Präsenzstudium gerecht werden zu können.“

Bei der AKAD University fand Sibilio, der in Birkenfeld im Enzkreis wohnt, die Flexibilität, die er benötigte – und schaffte sein Diplom in Betriebswirtschaftslehre an der School of Business Administration & Management mit einer Gesamtnote von 1,4. Damit gehört er zu den drei herausragenden Studierenden des Jahrgangs 2017/2018, die die Stuttgarter Fernhochschule am Freitag, 15. Juni, im Kursaal in Stuttgart-Bad Cannstatt im Rahmen der Absolventenfeier mit dem „Award of Excellence“ ausgezeichnet hat.

Dass es der klassische BWL-Studiengang wurde, rührt aus seiner beruflichen Laufbahn: Als Student schrieb er bereits Marketingkonzepte, wechselte anschließend als Account Manager und später Sales Engineer zu Trelleborg Sealing Solutions und schließlich als Key Account Manager zur Firma MANN + HUMMEL. „Im Prinzip kann man sagen, dass ich meine bis dahin gesetzten Karriereziele schon vor dem Diplom erreicht habe“, sagt Alessandro Sibilio.

Werteorientierung im Fokus

Seine Diplom-Arbeit hat er zu einem Thema geschrieben, das ihn aus seinem privaten Engagement heraus stark interessierte. „Ich mache viel Ehrenamtliches im Jugendbereich und bin in einer freien Kirche engagiert. Daher habe ich mir ein Thema gesucht, das Bibel und Wirtschaft vereinigen kann“, erzählt er. „Werteorientierte Unternehmensführung und ihre Auswirkung auf strategische Unternehmensentscheidungen im Markt- und Wettbewerbsumfeld“ lautete schließlich der Titel der Arbeit, welche mit 1,1 bewertet wurde. Alessandro Sibilio:

Mich interessierte die Frage: Wie würde sich unsere Wirtschaft verändern, wenn sie nach gewissen Werten agiert?

Dass er sein Fernstudium erfolgreich abschließen konnte, hat er, wie er betont, auch seinen Arbeitgebern zu verdanken. „Flexible Arbeitszeiten im Zusammenspiel mit einem pragmatischen Vorgesetzten, der die Erledigung der Aufgaben in den Vordergrund stellt, zweitrangig, wann sie erledigt werden, haben mir sehr geholfen.“ Außerdem sei der Schwiegervater ein guter Sparringspartner gewesen. „Und meine Frau, die doch sehr viel Geduld aufbringen musste, war mir eine große Stütze“, sagt der AKAD-Absolvent.

Meilensteine setzen

Seine Tipps für alle, die den Abschluss noch vor sich haben: Ziele setzen. „Ich habe meine Prüfungen für ein Jahr im Voraus geplant und dann zurückgerechnet, wann ich was lernen muss“, erklärt er. Er habe sich selbst Meilensteine gesetzt und daraus sein Wochenpensum ausgerechnet. „Wann ich dann genau gelernt habe, war aber flexibel.“ Über den virtuellen AKAD Campus, dem Herzstück des prämierten digitalen Studienmodells der AKAD, sei diese konkrete Planung sehr komfortabel möglich gewesen. Außerdem habe es ihm geholfen, den Stoff „verarbeitbar zu machen“, also zu schauen, wo im Alltag er dieses Wissen anwenden könne. Und noch eine Erkenntnis habe er gewonnen, sagt er:

Am Sonntag ist frei.

Für Alessandro Sibilio war der akademische Abschluss zwar nicht Grundvoraussetzung für die Vertriebskarriere. Er eröffnet ihm aber nun eine völlig neue berufliche Perspektive und ein neues Ziel: die Promotion. „Sie wird in Richtung digitale Geschäftsmodelle gehen – also: „Welche Werte sollten einem digitalen Geschäftsmodell zugrunde liegen?“, erläutert er. „Langfristig kann ich mir auch vorstellen, den akademischen Weg einzuschlagen.“ Denn, so führt er aus:

Viele Professoren haben mir echt etwas beigebracht. Und ich möchte nun auch gerne dazu beitragen, dass junge Menschen ihr persönliches Potenzial entfalten.

 

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