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Aus innerem Antrieb – mit vollem Erfolg preisgekrönt

Es kann ja schon verwirrend sein: ständig wechselnde Zukunftsprognosen, die alle irgendwas mit Digitalisierung und lebenslangem Lernen zu tun haben; widersprüchliche Ratschläge von Eltern, Freunden und Bekannten, die jeweils aus der eigenen Perspektive sprechen, aber auch nicht wirklich weiterhelfen – wie soll man da bloß gute Entscheidungen treffen für die eigene berufliche Perspektive? Ganz einfach: aus dem Bauch und dem inneren Antrieb heraus – ohne kopflos zu handeln.

Wir stellen Ihnen hier im Interview Jessica Nagel vor. Die junge Frau ist ein tolles Beispiel dafür, wie es klappt, konsequent persönlich, dabei strukturiert den eigenen (Bildungs-)Weg zu gehen: sogar bis zu einem Preis für ihre Master-Thesis.

Jessica Nagel hat an der AKAD University ihren Master-Abschluss in Wirtschaftsinformatik und IT-Management – Master of Science (M. Sc.)  erworben – mit einer klaren inneren Vorstellung, was sie damit anfangen will.

Doch von vorne…

Was war Ihr Erststudium? 
Jessica Nagel: Meinen Bachelor of Science habe ich in Wirtschaftsinformatik an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach in Kooperation mit Fujitsu TDS GmbH gemacht. Ich bin ein absoluter Praktiker und wusste: Studium ja, aber nicht nur blanke Theorie. Wenn ich keinen Praxisbezug zu Lerninhalten habe, kann ich mir den Stoff nicht so gut merken. Deswegen fand ich ein duales Studium für mich optimal.

Was war der springende Punkt, der Sie zum Master-Studium bewogen hat? 
Jessica Nagel: Ich wollte gerne meine Kenntnisse im Projekt- und Prozessmanagement vertiefen, um mich vom technischen SAP-Berater zum Projektleiter in SAP-Projekten sowohl technisch als auch betriebswirtschaftlich zu entwickeln. So ganz hatte mich das Aufgabenfeld, das ich mit einem Bachelor abdecken konnte, noch nicht ausgefüllt. Ich wollte mich in meinem Bereich weiter entwickeln und habe mich ganz konkret in Richtung einer Qualifizierung für Leadership umgesehen. Da hat mich das AKAD Angebot mit IT-Management als Studiengang für „Wirtschaftsinformatiker mit Führungsambitionen“ sofort angesprochen.

Warum haben Sie sich für ein Studium an der AKAD University entschieden? 
Jessica Nagel: Besondern kam mir entgegen, dass die AKAD University vollständig online ohne Pflicht-Termine vor Ort arbeitet und alle Lerninhalte digital zur Verfügung stehen. Ich wollte auf keinen Fall meine Berufstätigkeit aufgeben oder zeitlich reduzieren für den Master. Dass ich ganz nach Maß trotzdem die Möglichkeit zusätzlicher Vor-Ort-Termine hatte und die Nähe zu Stuttgart für mich räumlich gegeben war, gaben neben dem inhaltlichen Studienangebot den Ausschlag. Ich konnte meine Module und Prüfungstermine komplett flexibel planen. Derzeit überlege ich, ob ich nicht noch weitermache, besteht doch die Möglichkeit zur Promotion nach einem AKAD-Abschluss durch die Kooperation mit der Leadership-Kultur-Stiftung… 

Wie verlief Ihr Werdegang/Ihre Erfolgsgeschichte bis heute?  
Was waren Ihre Highlights? Beruflich wie studentisch?
Jessica Nagel: Ich habe mit 17 Jahren mein Abitur gemacht und bin danach direkt über das Duale Studium in den Beruf eingestiegen. Nach dem Bachelor-Abschluss habe ich ein Jahr Berufserfahrung gesammelt, bevor mein Entschluss zum Master-Studium feststand. Mein persönlicher Erfolg ist, dass ich den Master-Abschluss nebenberuflich zusätzlich zu meinem fordernden Job (Beratung mit viel Reisetätigkeit) in weniger als der Regelstudienzeit absolviert habe – Endnote 1,3! Das gelang mir deshalb, weil ich die Studieninhalte eng mit den Inhalten meiner Arbeit verknüpft habe. Meine Professoren an der AKAD waren hierfür sehr offen. Für mich bedeutete es eine optimale Verzahnung beider Aufgabenbereiche – und natürlich von Theorie und Praxis.

In wieweit hat das Studium an der AKAD University Ihr Berufsleben verändert bzw. beeinflusst?
Jessica Nagel: Sehr stark! Und zwar positiv. Durch die Master-Thesis haben sich neue Job-Perspektiven ergeben. Ich habe mich vom technischen Berater zum strategischen Projektleiter weiterqualifiziert über die Themenverantwortung für S/4HANA im Unternehmen. Und durch das Studium habe ich auch Spaß am selbst Unterrichten bekommen und bin inzwischen als Externe Lehrbeauftragte an der Hochschule Heilbronn tätig. Nicht zu vergessen, meine vielen interessanten Kontakte, die ich neu knüpfen konnte während des Fernstudiums. 

Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?
Jessica Nagel: Momentan konzentriere ich mich auf denweiteren Ausbau des Bereichs S/4HANA Strategieberatung bei der Xeptum Consulting AG. Und überlege, wie schon erwähnt, ob ich nicht eventuell meine Promotion nebenberuflich bei der Leadership Kultur Stiftung anstreben soll. Dazu kommt im Frühjahr 2020 dieVeröffentlichung meines ersten Buchs beim IDW Verlag.

Sie haben den 1. Platz beim Diploma Thesis Award 2019 gewonnen. Gratulation! Wie/wo sind Sie auf dieseInitiative der Uni Innsbruck aufmerksam geworden?
Jessica Nagel: Ich bin Mitglied beim Karrierenetzwerk „e-fellows“, darüber bin ich darauf gestoßen. Meine Abschlussarbeit zum Thema „Kriterienkatalog für die Entscheidung zwischen einer Neueinführung von S/4HANA (Green Field-Ansatz) und der Durchführung einer S/4HANA-Conversion (Brown Field-Ansatz) – Entscheidungskriterien und deren Anwendung für eine konkrete Problemstellung und Handlungsempfehlung“ passte perfekt ins Award-Profil. Dazu kam die Recherche zum Thema Projektmanagement als Mitglied bei der GPM (Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement) Young Crew. Also hab‘ ich meine Thesis eingereicht.

War es für Sie ein Gedanke, dass es sich um eine Initiative einer österreichischen Hochschule handelt?  
JessicaNagel: Das war mir ehrlich gesagt nicht wirklich bewusst.

Wie haben Sie sich gefühlt, als Sie Ihre Abschlussarbeit in Wien auf der ERP Future Research-Veranstaltung einem fachkundigen Auditorium präsentiert haben? 
Jessica Nagel: Ich halte sehr gerne Präsentationen, das bin ich aus meinem beruflichen Alltag als Beraterin sowie als Lehrbeauftragte gewohnt. Ich habe auch schon viele Präsentationen bei SAP-Veranstaltungen oder Veranstaltungen von Partnern zu diesem Thema gehalten. Trotzdem war der Vortrag bei der ERP Future etwas Besonderes, da es hier nicht nur um das Thema ging, sondern auch um mich als Person und das Auditorium nicht SAP-lastig war, sondern aus allen ERP-Bereichen stammte. 

Studieren neben dem Beruf ist eine besondere Herausforderung. Haben Sie hierfür hilfreiche Tipps, welche Sie den Studierenden der AKAD University mit an die Hand geben können? 
Jessica Nagel: Ich habe mir bei den schriftlichen Ausarbeitungen immer Themen ausgesucht, die zu meiner derzeitigen Situation im Unternehmen beziehungsweise zu meiner fachlichen Ausrichtung gepasst haben. Das war aufgrund der oft weit gefassten Aufgabenstellung sehr gut möglich. 
Dann habe ich mein Studium von Anfang an durchgeplant und mich direkt zu den Prüfungen angemeldet – das schafft Verbindlichkeit, vor allem mit mir selbst.
Und auch das Soziale ist wichtig: In den Vor-Ort-Seminaren habe ich Kontakte zu den Dozenten und vor allem zu anderen Studierenden knüpfen können und Lerngruppen gebildet beziehungsweise gemeinsam Ausarbeitungen geschrieben – in der Gruppe lernt es sich nochmal  leichter. 

Vielen Dank, Jessica Nagel, für den sehr aufschlussreichen Einblick in Ihren bisherigen Werdegang!!

Die AKAD University versteht sich als Ihr Wegbegleiter, Mut- und Möglichmacher, ganz individuell, effizient und flexibel genau Ihrer Intuition zu folgen. Erschließen auch Sie sich über ein berufsbegleitendes Fernstudium mit aktuellem, handfestem Fachwissen und hohem Praxisbezug beste Karrierechancen. Was immer Sie vorhaben: Wir sind an Ihrer Seite! Denn Sie wissen am besten, welcher (Bildungs-)Weg der Ihre ist!

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