Die Erstellung von Hausarbeiten

4. Erfahrungsbericht von Eike Gerhardt

Im Verlauf des Studiums an der AKAD University müssen zahlreiche Hausarbeiten zu individuell ausgewählten oder vorgegebenen Themen verfasst werden. Mein Ziel in diesem Beitrag ist es daher, einen Einblick in meinen Arbeitsprozess bei der Erstellung von Hausarbeiten zu geben. Es ist dabei wichtig hervorzuheben, dass es sich insbesondere bei den Schritten eins, zwei und vier um einen iterativen Prozess handelt.

Erster Schritt: Die Literaturrecherche

Bevor ich eine Hausarbeit schreibe, beschaffe ich mir genügend „Rohmaterial“, um in einem anschließenden Selektionsprozess die qualitativ wertvollsten Textbausteine auszuwählen. Der Prozess der Literaturrecherche ist meiner Meinung nach der aufwändigste Teilschritt bei der Erstellung einer Hausarbeit. Ich nutze die Datenbanken von der AKAD University, der Eberhard Karls Universität Tübingen, der Heinrich Heine Universität Düsseldorf und Google, um interessante und relevante Texte auszuwählen. Hierbei sind vor Allem zur Eingrenzung des Datenmaterials die Booleschen Operatoren sehr hilfreich. Später verwende ich die Schneeballtaktik, die es mir erlaubt innerhalb kurzer Zeit einen großen Literaturkorpus aufzubauen.

Zweiter Schritt: Lesen und Strukturieren

Sobald ich, im Rahmen der Literaturrecherche, zielführende Texte ausfindig gemacht habe, lese ich mir diese durch und verschaffe mir einen Überblick über die Thematik. Dabei entwickele ich im Kopf eine mögliche Struktur, die allerdings zu diesem frühen Zeitpunkt noch sehr flexibel ist. Sobald ich mehrere Titel gelesen und markiert habe, übertrage ich meine Struktur in das Literaturverwaltungssystem Citavi. Dort kann man unter dem Reiter „Wissensorganisation“ direkte und indirekte Zitate einfügen, Kommentare verfassen und ein Inhaltsverzeichnis erstellen.

Dritter Schritt: Das Layout

Jede Hochschule hat hinsichtlich der formalen Anforderungen unterschiedliche Präferenzen.
Diese sind bei der AKAD University sehr transparent. Daher habe ich mir am Anfang des Studiums eine Vorlage erstellt, die ich seitdem konsequent nutze. Hierbei habe ich die Titelseite, die Seitenränder, den Zeilenabstand, die Formatierung der unterschiedlichen Überschriften und die Schriftgröße, sowie Schriftart voreingestellt.

Vierter Schritt: Der Schreibprozess

Der endgültige Schreibprozess erfolgt bei mir erst relativ am Ende der Bearbeitungsphase. Sofern man sich im Vorhinein viel Mühe mit der Recherche und der Strukturierung von indirekten und direkten Zitaten gegeben hat, dauert das Ausformulieren der Hausarbeit nicht mehr lange. Ich empfehle stets indirekte Zitate zu verwenden, da man die Arbeit durch zu viele direkte Zitate unterschiedlicher Autoren „zerhackt“ und somit den Lesefluss stört.
Besonders relevante Textbausteine können aber selbstverständlich auch direkt übernommen werden. Jede Hausarbeit sollte zudem ein gewisses Maß an „Eigenanteil“ enthalten, indem man seine individuelle Fragestellung zur Thematik beantwortet. Hinsichtlich der Zitation und der Erstellung des Literaturverzeichnisses verwende ich abermals Citavi.

Wie eingangs angedeutet wurde, erfolgen die Schritte eins bis vier nicht nach einem starren Muster. Oft ändere ich während des Schreibens die Struktur wieder um, suche passende Literatur, um meinen Punkt zu unterstreichen, oder entferne redundante oder unwichtig gewordene Textbausteine aus meiner Struktur.

Am Ende der Hausarbeit würde ich diese mehrere Tage „liegen lassen“, um mit einem unbefangeneren Blick den eigenen Text Korrekturlesen zu können. Außerdem empfiehlt es sich die Arbeit von einer weiteren Person prüfen zu lassen, da man eigene Fehler mit der Zeit überliest.

Eike Gerhardt studiert den MBA Entrepreneurship & Innovation an der AKAD. Seine vorherigen Erfahrungsberichte:

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