Die Masterarbeit ist gestartet

Bernhard Mathes - Gewinner des Glückskäfer-Stipendiums

8. Erfahrungsbericht
von Bernhard Mathes

Hallo zusammen,

in den vergangenen Monaten habe ich begonnen, mich etwas mehr mit der Masterarbeit und einem möglichen Thema zu beschäftigen. Die ersten Ideen eines möglichen Themas konnte ich mit meinem Unternehmen besprechen und dann detaillieren. Dadurch, dass ich beruflich stark eingespannt war, hat sich dies leider immer wieder verschoben. Somit habe ich erst im November ein Thema finalisieren können, was nach Absprache mit meinem Betreuer letztendlich Mitte Dezember genehmigt wurde. Da ich auch beruflich im Projektmanagement arbeite, war mein Ziel, durch ein Masterarbeitsthema in diesem Bereich mein Wissen weiter zu festigen und zu erweitern. Auch konnte ich hierfür mein Unternehmen überzeugen, ein Thema in diesem Bereich aufzugreifen, wodurch ich das Erlernte in der Praxis direkt einfließen lassen kann.

Literaturrecherche für die Masterarbeit

Über die Feiertage habe ich mich dann intensiv mit den ersten Recherchen auseinandergesetzt. Wichtig war hierfür nochmals eine genauere Abstimmung mit meinem Betreuer über mein Vorgehen, damit es von Beginn an in die richtige Richtung geht. Hierfür habe ich dann allerlei Literaturquellen beschafft, welche sich annähernd mit meinem Thema auseinandersetzen. Auch verschiedene Magazine und Zeitschriften sind hierfür sehr hilfreich. Gerade letztere Quellen eignen sich sehr gut, um aktuelle Themen aufzugreifen. Für meine Literaturrecherche nutze ich das Internetportal Springerlink sowie viele Leseproben aus dem Internet. Auch nutze ich die räumliche Nähe zu verschiedenen Bibliotheken im Raum Stuttgart. Natürlich verwende ich auch die Studienbriefe aus dem gesamten Bachelor- und Masterstudium, um meine Arbeit durch weitere Literaturquellen zu fundieren.

Synergieeffekte zwischen Masterarbeit und Job

Ein sehr erfreulicher Effekt durch die parallele Erstellung der Masterarbeit und meine berufliche Tätigkeit ergibt sich daraus, dass ich verschiedene Ideen oder mögliche Verbesserungen durch die Literaturrecherchen in meiner Tätigkeit als Projektmanager in der Praxis verinnerliche und einbringen kann. Ebenfalls kann ich neue Themen in meinem Unternehmen ansprechen und mit meinen Kollegen teilen.

Bisher ist es für mich schwer, nach der Arbeit große Fortschritte in der Masterarbeit zu schaffen. Zu oft ist man doch von der Arbeit sehr geschafft. Ich versuche aber dann, Vorbereitungen für das Wochenende zu erledigen. Beispielsweise überlege ich mir die weitere Vorgehensweise, Aufteilung und Ergänzung von Kapiteln und Unterkapiteln, Zusammenstellen von Fragen an meinen Betreuer oder Literaturrecherche für kommende Kapitel. So bin ich immer für die Wochenende gewappnet und kann mich mit der Erstellung verschiedener Kapitel direkt auseinandersetzen.

Nach der Findung eines möglichen Themas ist es für mich sehr hilfreich gewesen, eine grobe Gliederung zu erstellen. Diese ändert sich teilweise während der Erstellung der Masterarbeit, jedoch hilft mir diese als roter Faden und hat mir auch bei der Suche nach diversen Literaturquellen als Basis gedient und konnte so immer mehr darauf aufbauen. Ebenso ist eine Grobgliederung notwendig, wenn man das Thema beim Prüfungsausschuss anmelden möchte.

Ich hoffe, euch mit einem Einblick in die ersten Schritte meiner Masterarbeit einige Tipps gegeben zu haben und werde in meinem nächsten Bericht über die Fertigstellung und des Kolloquiums berichten.

Bernhard Mathes ist auf dem Weg zum Master in Wirtschaftsingenieurwesen an der AKAD. Seine vorherigen Erfahrungsberichte: 

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