“Erreichbare Ziele setzen”: Jochen Brünner erhält AKAD Award of Excellence

Spaß am wissenschaftlichen Arbeiten, Durchhaltevermögen und Ehrgeiz sind wichtige Voraussetzungen, um das zu erreichen, was Jochen Brünner geschafft hat: Den MBA in General Management hat er in knapp neun Monaten abgeschlossen. Für die Gesamtnote 1,1 gab es jetzt den AKAD Award of Excellence im Rahmen der diesjährigen Absolventenfeier. Denn das bedeutet: Bestnote der School of Business and Management.

“Ich kenne es gar nicht anders”, antwortet Jochen Brünner auf die Frage, warum er sich entschieden hat, seinen MBA-Abschluss im Fernstudium zu absolvieren. Denn er hat sich, erzählt er, schon immer nebenberuflich weitergebildet. Nach der Ausbildung zum Bankkaufmann erst den Bankfachwirt sowie den Bankbetriebswirt gemacht und dann das Diplom in Betriebswirtschaftslehre. “Wenn man es einmal gewohnt war, Geld zu verdienen, dann gibt man das auch nicht mehr so gerne für ein Studium auf”, erklärt er.

Von Februar bis November 2018 folgte dann der nächste Schritt: Der Master of Business Administration (MBA) in General Management an der AKAD University. Warum er sich die AKAD ausgesucht hat? “Mir war unter anderem wichtig, wie die Hochschule generell bewertet wird, welche Reputation sie bei Unternehmen hat und wie die Abschlussquote ist. Da konnte die AKAD punkten.” Aber auch noch etwas war entscheidend, verrät er. Er hat sich vorher den Studienaufbau angesehen, denn aus vorherigen Lernphasen weiß er: Assignments schreiben liegt ihm mehr als für Klausuren zu lernen. “Das Verhältnis zwischen Assignments und Klausuren war in diesem Fall sehr gut, auch das hat meine Entscheidung beeinflusst.” Denn der 35-Jährige zieht das Schreiben wissenschaftlicher Arbeiten eindeutig vor. “Ich bin nicht so der Auswendiglerner.” Für die AKAD sprach auch noch der “unkomplizierte Anmeldeprozess und die Aktualität der Studieninhalte.” Und so ging es dann im Februar vergangenen Jahres los.

Abschlussarbeit zu Digital Leadership

“Komplett intrinsisch motiviert” sei er ans MBA-Studium gegangen, sagt Jochen Brünner. “Ich wollte einfach noch etwas machen.” Im Job lief es bereits gut: Nach zwölf Jahren in verschiedenen Banken und Stationen wie in der Wertpapier- oder Firmenkundenberatung sowie im Risikomanagement wechselte er vor mehr als sechs Jahren zur Fiducia & GAD IT AG, die Software für Banken herstellt. Dort fing er als Produktmanager an, wurde Teamleiter und ist seit mehr als zwei Jahren Abteilungsleiter. Während er sich beim Diplom auf die Themen betriebliches Finanzmanagement und Controlling spezialisiert hatte, beschäftigte er sich nun mit HR-Themen wie Change Management und Coaching, die ihm in der täglichen Arbeit als Führungskraft begegnen. Seine Abschlussarbeit schrieb der AKAD-Absolvent zum Thema “Digital Leadership – Führung im Wandel am Beispiel einer Führungskräftebefragung eines IT-Dienstleisters im Finanzbereich”. “Es war mir extrem wichtig, ein neues, spannendes Thema zu wählen, das Spaß macht und an dem man das Interesse nicht verliert”, begründet er seine Themenwahl. “Digital Leadership hat all das – etwa wie sich die Personalführung verändert hat, was einen Digital Leader ausmacht, wie man die digitale Transformation in ein Unternehmen integriert.”

Dass er mit Spaß an der Sache ist, hat ihm jetzt noch einmal ein besonderes Schmankerl beschert: Er ist mit der Gesamtnote 1,1 der beste Absolvent der School of Business and Management und erhielt daher nun bei der Absolventenfeier der AKAD University den “AKAD Award of Excellence”, den die Hochschule und das Karrierenetzwerk AKAD Connect an die jeweils Besten der drei Schools vergeben.

Struktur, Durchhaltevermögen und Ehrgeiz

Und wie schafft man es nun, das Studium schnell und auch noch so erfolgreich abzuschließen? “Ganz wichtig ist es, sich erreichbare Ziele zu setzen. Das fördert die Motivation”, sagt der Münchener. Struktur sei wichtig, so habe er sich einen Plan gemacht für das ganze Jahr – mit den erwähnten Zwischenzielen. “Durchhaltevermögen und Ehrgeiz sollte man aber auch mitbringen – und sich bewusst sein, dass das Studium einen Großteil der Freizeit einnimmt.” Während er morgens vor der Arbeit für Klausuren lernte, fiel ihm das Assignmentschreiben abends wesentlich leichter, bekennt er: “Das ging dann öfters bis in die Nacht, wenn man so drin ist, ist es schwierig aufzuhören.”

Seine Studienpläne hat Jochen Brünner vorab mit seiner Frau besprochen. “Sie war einfach eine große Unterstützung in der Zeit.” Denn diese Zeit war – durch Vollzeitjob und lernen – eine anstrengende, natürlich, wie bei allen, die sich für ein nebenberufliches Studium entscheiden. Umso wichtiger seien auch Pausen in der Studienphase. “Wenn ich Urlaub hatte, hatte ich Urlaub”, sagt der 35-Jährige. Nur kurz vor der Abgabe habe er nochmal drei Tage freigenommen, um die Masterarbeit rechtzeitig vor dem Kolloquium fertigzustellen. “Aber es ist generell wichtig, in der Studienzeit auch immer wieder den Kopf frei zu bekommen und sich ein paar Tage Auszeit zu nehmen. Außerdem hatte ich das auch zuvor mit meiner Frau so abgemacht.”

Und wie sieht er seine Zukunft? Jochen Brünner selbst fühlt sich durch das Studium auf seinem Weg bestätigt, weiterhin als Führungskraft arbeiten zu wollen. “Das Ziel ist es schon, irgendwann noch eine Stufe höher zu kommen. Ich fühle mich in dieser Rolle sehr wohl, darin etwas beeinflussen und erreichen zu können.” Da ihm aber auch das wissenschaftliche Arbeiten große Freude bereitet, kann er auch eine Promotion nicht ausschließen. “Aber da müsste dann schon alles zusammenpassen, nur für mich selbst würde ich es nicht machen.”

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