MBA-Studium an der Copacabana

Es gibt wahrlich Unangenehmeres, als der Ehefrau, die es beruflich dorthin zog, an die Copacabana zu folgen. Dachte sich auch Nico Loderer, kündigte seinen Job und ging mit nach Südamerika. Seit rund einem Jahr lebt er nun in Rio de Janeiro, und seit Jahresbeginn studiert er an der AKAD University. Denn das AKAD-Fernstudium ist aufgrund des digitalen Studienmodells überall auf der Welt möglich. Ein entscheidender Punkt, warum sich der 36-Jährige für die AKAD University entschieden hatte. “Nachdem klar war, dass es ins Ausland geht, habe ich mir eine Hochschule gesucht, die keine Präsenzpflicht hat. Darüber hinaus hat das Gesamtpaket den besten Eindruck gemacht”, erinnert er sich.

Es ist nicht das erste Studium für Nico Loderer. Er hat bereits ein Ingenieurstudium im Landschaftsbau abgeschlossen und zehn Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Als Bauleiter kümmerte er sich zunächst um die Anlage von Privatgärten, später vornehmlich um gewerbliche Projekte wie beispielsweise Außenanlagen von Wohnkomplexen – von der Rasenfläche über die Spielgeräte bis zum Pflaster oder Asphalt in der Tiefgarage.

MBA-Studium soll berufliche Neuorientierung bringen

Allerdings wuchs in den vergangenen Jahren auch der Wunsch, sich beruflich noch einmal neu zu orientieren. Und so startete Nico Loderer im Januar mit dem MBA-Studiengang General Management an der AKAD University. Der Aufenthalt in Rio kam da gerade recht. So ist Nico Loderer derzeit “halbtags Strandgenießer, halbtags Student”, wie er es augenzwinkernd beschreibt. Das ist allerdings auch der Tatsache geschuldet, dass es mit einem Arbeitsvisum für Brasilien schwierig geworden wäre. “Auch mein Portugiesisch war nicht gut genug, ich habe hier quasi bei Null angefangen”, sagt er. Noch ziemlich genau ein Jahr bleiben seine Frau und er noch in Brasilien, dann geht es wieder zurück nach Deutschland. Zeit, sich dem Studium zu widmen und herauszufinden, wohin die berufliche Reise danach genau geht.

Und wie ist nun der Vergleich zwischen einer klassischen Präsenzhochschule und einem Fernstudium? “Es gehört viel Selbstdisziplin zu einem Fernstudium”, weiß er zu berichten – und gibt zu, dass ihn das erst einmal herausgefordert habe. “Total geholfen hat mir bisher der Kontakt zu anderen Studierenden. Es ist sehr wichtig, dass man sich vernetzt.” Dabei setzt er auch auf mehrere Whatsapp-Gruppen der AKAD-Studierenden. “Du kannst halt hier in Rio keine Vor-Ort-Gruppen bilden.” In einer solchen Whatsapp-Gruppe tauschen sich beispielsweise die im Ausland lebenden Studierenden regelmäßig aus. “Da gibt es immer jemanden, der sich dieselbe Frage schon einmal gestellt hat.”

AKAD Campus statt Bibliotheksbesuch

Für den Lernerfolg ganz wichtig ist auch im Ausland der AKAD Campus. “Ich habe zwar bisher erst ein Assignment geschrieben, aber das hat super funktioniert”, erzählt er. Auch die Online-Literaturrecherche über den Campus sei ein echter Vorteil, weiß er. “Eine Bibliothek, in der ich Literaturrecherche betreiben könnte, kenne ich hier nicht wirklich. Hier ist es deutlich schwieriger, an Material zu kommen, vor allem an deutschsprachige Literatur.” Und auch aus einem anderen Grund ist er froh, dass er mit dem AKAD Campus auch seine Studienunterlagen digital verfügbar hat: “Das Paket mit den aktuellen Studienbriefen hängt gerade bei der brasilianischen Post fest.”

Wenn demnächst dann die erste Klausur ansteht, kann Nico Loderer diese im Goethe-Institut in Rio schreiben. Die entsprechenden Formalitäten hat er bereits erledigt. Er schreibt dann zur selben Zeit wie die Studierenden in den deutschen Prüfungszentren seine Klausur. Der kleine, feine Unterschied: Er kann sich anschließend mit einem Besuch am Strand von Copacabana belohnen.

Rio de Janeiro Pixabay

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