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AKAD_HM_26_2014:k.qxdZehn Jahre Facebook, zehn Jahre Diskussionen darüber, was öffentlich sein darf, aber privat bleiben muss. Das Problem dabei: Eine klare Linie zwischen Privatsphäre und Öffentlichkeit gibt es überhaupt nicht mehr. Dennoch kämpfen wir um ihre Verortung als ob es kein Morgen gäbe. Zeit, einen Schritt zurück zu treten und zu fragen: Was verbirgt sich heute überhaupt hinter diesen beiden so kontrovers diskutierten Begriffen? Im aktuellen AKAD-Hochschulmagazin mit dem Titel „Post Privacy. Das Leben der anderen“ betrachtet die Redaktion die Schlagworte Privatsphäre und Öffentlichkeit aus verschiedenen Blickwinkeln – und liefert eine Definitionen der Begrifflichkeiten sowie einen kurzen Abriss ihres Bedeutungswandels vom antiken Rom bis heute.

Als Land mit dem geringsten Datenschutz in der EU wird in einem weiteren Beitrag ein genauer Blick auf Schweden geworfen. Unter anderem steht hier Ingrid Meissl Årebo, Nordeuropa-Korrespondentin der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) Rede und Antwort und erklärt die Unbefangenheit unserer nördlichen Nachbarn mit der Tatsache, dass sensible Informationen wie die private Steuererklärung allgemein zugänglich sind.
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Porträt Roswitha HarrerDas AKAD Kolleg hat als einziger Fernstudienanbieter einen Vorbereitungskurs auf die Prüfung „Cambridge English: Proficiency (CPE)“ im Programm. CPE ist das anspruchsvollste unter den Cambridge-Sprachdiplomen und zertifiziert Englischkenntnisse auf muttersprachlichem Niveau. Eine, die den CPE-Vorbereitungslehrgang am AKAD Kolleg besucht und die Prüfung erfolgreich abgelegt hat, ist Dr. Roswitha Harrer (Bild). Die promovierte Chemikerin arbeitet als selbstständige Lektorin und Fachübersetzerin für Texte aus Wissenschaft und Technik.

Frau Dr. Harrer, warum haben Sie sich speziell für einen Kurs zur CPE-Prüfung entschieden?
Ich wollte als Nachweis für meine Englischkenntnisse einen Abschluss haben, und die CPE-Prüfung gibt den Nachweis für Englischkenntnisse auf professionellem Niveau.
Als Naturwissenschaftlerin beschäftige ich mich ja sozusagen nur zweckgebunden mit der englischen Sprache, der Fokus liegt normalerweise auf den Inhalten. Weil in der Wissenschaftsszene Leute aus aller Herren Ländern sind, redet man auch meistens in einem eher “broken English”, was aber nicht heißt, dass es nicht hilfreich ist, Englisch gut zu können. Und im Publikationswesen muss man natürlich Englisch beherrschen.

Konnten Sie denn beruflich konkret vom dem Sprachlehrgang profitieren?
Konkret nicht, indirekt aber schon: Ich weiß jetzt, wo ich stehe und kann besser verhandeln. Außerdem kann ich durch die bessere Sprachkenntnis effizienter arbeiten und die Korrespondenz schneller durchführen.
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Kirschten_WLBIn ihrem praktischen Handbuch zur Work-Life-Balance stellt AKAD-Dozentin Prof. Dr. Uta Kirschten Konzepte und Instrumente zur Umsetzung von mehr Balance in Unternehmen vor.

Die aktuellen Ergebnisse der Stress-Studie von der Techniker Krankenkasse belegen einmal mehr das Ausmaß der durch Arbeitsstress und fehlenden Ausgleich verursachten Erkrankungen. So falle es insbesondere Großstädtern immer schwerer, das Berufs- und Privatleben zur eigenen Zufriedenheit miteinander zu vereinbaren. Die Gründe hierfür liegen beispielsweise in den vielfältigen Veränderungen der Arbeitswelt, der steigenden Entgrenzung zwischen Arbeits- und Privatleben, aber auch dem veränderten Rollenbild zwischen Mann und Frau. Kein Wunder also, dass das Konzept der oder zumindest die Diskussion um die Work-Life-Balance seit einigen Jahren eine steigende Aufmerksamkeit erfährt.

Die Spezialistin für Human Ressource Management Prof. Dr. Uta Kirschten hat nun mit “Work-Life-Balance. Herausforderungen – Konzepte – Praktische Erfahrungen” din Buch vorgelegt, das die mit der Work-Life-Balance verbundenen Phänomene aufgreift und praktische Konzepte für Unternehmen und Betroffene vorstellt. So werden zum einen die negativen Auswirkungen einer einseitig dominierenden Arbeitswelt behandelt, zum anderen Konzepte und Instrumente für eine bessere Work-Life-Balance vorgestellt – Praxisbeispiele aus der betrieblichen Umsetzung werden ebenfalls diskutiert. Prof. Kirschtens Buch richtet sich an alle, die sich mit dem Konzept der Work-Life-Balance ausführlich beschäftigten möchten, zum Beispiel an Praktiker aus Unternehmen und Beratungen.

SpringerIm letzten Jahr rief der Springer Gabler Verlag alle deutschen Hochschulen dazu auf herausragende Abschlussarbeiten im Rahmen des „Best Master 2013“-Programm einzureichen. Auch AKAD beteiligte sich: Unter den 100 ausgewählten Arbeiten, die mittlerweile vom Verlag publiziert wurden, befinden sich auch die der beiden AKAD Absolventen Christopher Redwitz und Philipp Schmieja.

Christopher Redwitz Publikation „Korruption als wirtschaftliche Handlung“ beleuchtet Korruption nicht aus juristischer oder moralischer, sondern aus wirtschaftlicher Sicht – und stellt dabei die Frage: Lohnt sich Korruption wirklich? „Denn trotz aller Compliance-Bemühungen tauchen deutsche Unternehmen immer wieder in den Schlagzeilen auf. Es muss also nach wie vor Anreize geben, mit korruptiven Mitteln zu arbeiten“, so Redwitz.

Philipp Schmieja befasste sich mit „Storytelling in der internen Unternehmenskommunikation“. Er geht dabei den Fragen nach, ob durch Storytelling Werte an die Mitarbeiter vermittelt werden können, wie dieses strategisch betrieben werden kann und inwieweit Unternehmen Einfluss darauf nehmen können, wie und welche Geschichten verbreitet werden.

Unabhängig vom „Best Master 2013“ ist im Springer Gabler Verlag ebenfalls die Abschlussarbeit von Silvester Popescu-Willigmann erschienen, mit dem Titel: Gibt es Chancengerechtigkeit für die berufliche Selbstverwirklichung hochqualifizierter Menschen „mit Behinderung“? Die Diplomarbeit wird übrigens in unserem nächsten Hochschulmagazin näher vorgestellt…

Die Bücher können über die Homepage des Verlags http://www.springer.com bestellt werden.

Ankara SitzungIm Rahmen des von der EU geförderten Programms für lebenslanges Lernen fand das erste Treffen des Projektes Volunteering Validation Highway (VVH) vom 3. bis zum 6. November in Ankara statt. An dem wir, einige Mitarbeiter und Studierende von der Wissenschaftlichen Hochschule Lahr uns mit Partnern aus Finnland, Italien, Portugal, Rumänien, Spanien und der Türkei getroffen haben, die ebenfalls im Bereich der Erwachsenenbildung und der Organisation der ehrenamtlichen Arbeit tätig sind. Das Projekt soll einen Erfahrungsaustausch zum Thema freiwillige und ehrenamtliche Arbeit ermöglichen. Allerdings haben wir uns unter der Leitung von Dr. Marion Fields vom Ok-Opintokeskus (OK-Bildungszentrum/Finnland) auch das ehrgeizige Ziel gesetzt, in den nächsten zwei Jahren ein europaweit gültiges Validierungsinstrumentarium zu entwickeln, mit dem informell erlernte Kompetenzen, die in der freiwilligen und ehrenamtlichen Arbeit erlernt werden, gemessen werden können. Für dieses Vorhaben sollen Social-Media-Tools Read More

Alexander Rettig

Alexander Rettig

Alexander Rettig (34) aus dem Landkreis Regensburg wird am 6. Dezember 2013 an der AKAD Hochschule Stuttgart für seine hervorragende Abschlussnote als „Student of the Year“ ausgezeichnet. Wir haben ihn gefragt, warum er sich für ein nebenberufliches BWL-Studium entschieden hat und was er, als erfolgreicher Absolvent, Fernstudien-Interessierten mit auf den Weg geben kann.

Nach mehreren Jahren im Beruf haben Sie sich 2008 für ein Studium entschieden. Warum?
Zum einen, um den wachsenden Herausforderungen der Arbeitswelt besser gerecht zu werden. Zum anderen hatte ich beruflich damals schon viel Kontakt mit Akademikern – diesen wollte ich zukünftig auf „Augenhöhe“ begegnen.

Und berufsbegleitend sollte es sein, weil…?
Wenn man – wie ich – bereits einige Jahre berufstätig war, ist man finanziell einen anderen Standard gewohnt als beispielsweise ein Schulabgänger und so kam für mich eine Unterbrechung der Berufstätigkeit nicht in Frage. Für die AKAD habe ich mich entschieden, da sie einen guten Ruf genießt und mir die Flexibilität bei der Planung des Studiums sehr zugesagt hat: Ich konnte Seminare in meiner Wunschreihenfolge planen und somit an manchen Stellen große Synergieeffekte erzielen. Außerdem konnte ich das Lerntempo immer an die berufliche Belastung anpassen.

Wie lautet Ihr Erfolgsrezept im Studium neben dem Beruf?
DAS Erfolgsrezept für ein Fernstudium gibt es sicher nicht, da dies eine höchst subjektive Sache ist. Für einen sehr guten Abschluss muss man aber auf jeden Fall stets fokussiert und selbstkritisch bleiben und darf das Ziel nie aus den Augen verlieren. Ich habe während meines Studiums auch auffallend oft festgestellt, dass ich im Vergleich zu den Kommilitonen vom Zeitaufwand her weniger gelernt und trotzdem am Ende tolle Noten hatte. Mein Fazit: Gute Noten setzen nicht per se einen größeren Zeitaufwand voraus, vielmehr muss jeder versuchen seine Lernstrategie zu optimieren.

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Graphik BeratungsprotokolleFrüher legten die meisten Deutschen ihr Vermögen in einfachen Sparprodukten an. Doch durch die Finanzkrise und die anhaltend niedrigen Sparzinsen wurden Wertpapieranlagen immer interessanter – und die Anlagemöglichkeiten immer komplexer. Um dennoch die Qualität der Wertpapierberatung für den Kunden sicher zu stellen, wurden den Banken vom Staat regulatorische Maßnahmen auferlegt: Beispielsweise muss jedem Kunden nach einem Beratungsgespräch ein Beratungsprotokoll und eine standardisierte Produktinformation ausgehändigt werden. Eine aktuelle Befragung zeigt jedoch: Ein Übermaß an Informationen entspricht nicht dem Wunsch des Kunden!

Beratungsprotokolle – viel Aufwand, kein Mehrwert

Alexandra Kindler hat im Rahmen ihrer Diplomarbeit „Entwicklung von Lösungsansätzen zur Optimierung der Anlageberatung bei Banken unter Berücksichtigung ausgewählter Elemente der Behavioral Finance“ an der AKAD Hochschule Pinneberg Bankkunden, Anlageberater und Verbraucherschutzzentralen befragt. Das Ziel: Verbesserungspotentiale für die Wertpapierberatung aufdecken und Lösungsvorschläge zur Qualitätsverbesserung geben.

Hinsichtlich der Beratungsprotokolle kam Kindler nach Auswertung der Fragebögen zu dem Schluss: „Mehr als die Hälfte aller teilnehmenden Bankkunden zweifeln den Mehrwert der aufwändig angefertigten Protokolle an. Und auch die befragten Verbraucherschutzzentralen vertraten unisono die Meinung, dass die Protokolle keinen Mehrwert erbringen.“ Weniger als 50 Prozent haben das Protokoll nach dem Beratungstermin noch einmal die Hand genommen und studiert. Kindler wundert das Ergebnis nicht: „Durch die Behavioral Finance-Forschung wissen wir, dass ein Kunde nur begrenzt rationale Entscheidungen trifft und auch seine Fähigkeit Informationen aufzunehmen Grenzen hat. Daher muss die Frage erlaubt sein, ob die regulatorischen Änderungen des Gesetzgebers überhaupt Sinn machen.“
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Composing © Marcus Fache für tempus.de

Composing © Marcus Fache für tempus.de

Die AKAD Hochschule in Leipzig hat in Zusammenarbeit mit der tempus GmbH die größte Online-Befragung im deutschsprachigen Raum zur Arbeitseffizienz im Büro durchgeführt. Das Ergebnis der Studie: Gestiegene Kommunikationsanforderungen und Ineffizienzen in der Büroorganisation führen dazu, dass lediglich drei Tage pro Arbeitswoche für produktives Arbeiten übrig bleiben.

„Eine Ursache liegt im beständig wachsenden Kommunikationsaufwand“, so Prof. Dr. Daniel Markgraf zu den Ergebnissen seiner Arbeitseffizienz-Studie. Ob die Kommunikation mit Kunden, interne Absprachen oder die Überwachung von Aufgaben – aufsummiert verbringen Bürotätige im Durchschnitt einen Tag pro Woche mit der Bearbeitung von E-Mails und einen weiteren in Besprechungen. Jeder Vierte empfindet mehr als die Hälfte der empfangenen Mails als unproduktiv. Hinzu kommen Aktivitäten in Online-Netzwerken und Instant-Messenger-Angeboten. „Facebook und Skype sind“, wie der Professor bemerkt, „auch im beruflichen Umfeld auf dem Vormarsch, dort aber noch nicht etabliert.“ Die Studie zeigt auch, dass ein großes Verbesserungspotenzial in der Büroorganisation steckt. Knapp die Hälfte der Befragten geht davon aus, dass sie allein durch einen aufgeräumten Arbeitsplatz um mehr als 20 Prozent effizienter arbeiten könnten.

Die komplette Studie steht Ihnen hier zum Download bereit:
Studie_Markgraf_2013_Arbeitswelten_im_Wandel

Die Pressemitteilung zur Studie finden Sie hier:
https://www.akad.de/ueber-akad/presse/pressemitteilungen/

AKAD_HM_25_2013:k.qxdGlaubt man den Medien, krempelt die Generation Y den Arbeitsmarkt gerade richtig um. Aber was erwartet die „Gen Y“ eigentlich vom Arbeitgeber? Was hat sie ihm zu bieten? Und wie funktioniert sie in ihrem Inneren? Die Redaktion des AKAD Hochschulmagazins hat sich mit Personalverantwortlichen, Arbeitnehmern, Soziologen und Wirtschaftsexperten diesen Fragestellungen angenommen und gefragt: Ist für diese Generation tatsächlich alles möglich?

Prominenter Interviewpartner hierzu ist unter anderem der Trendforscher Dr. Anders Parment von der Universität Stockholm. Er hat in einer weltweit angelegten Studie untersucht, mit welchen Eigenschaften und Ansprüchen die Generation Y die Berufswelt verändert und gilt als einer der wenigen international anerkannten „Gen-Y-Experten“. Die Ergebnisse seiner Studie wie auch die der aktuellen „Telefónica Global Millenial Survey“ zeigen, dass die Generation Y ihre älteren Kollegen und potenziellen Vorgesetzten im Arbeitsleben vor große Herausforderungen stellt − beispielsweise durch ihre Vorstellungen von Flexibilität und Work-Life-Balance.

Daneben gibt das Hochschulmagazin in dieser Ausgabe Infos zu den wichtigsten Ereignissen und Innovationen an den AKAD Hochschulen und am AKAD Kolleg − von ausgezeichneten Abschlussarbeiten über die „Students of the Year 2013“ bis zum ersten Stuttgarter Symposium des Instituts für Fernstudium in der Weiterbildung (IFW).

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Prof. Dr. Sebastian Lobe von der WHL Wissenschaftliche Hochschule Lahr

Prof. Dr. Sebastian Lobe von der WHL Wissenschaftliche Hochschule Lahr

Eine aktuelle WHL-Studie präsentiert die erste umfassende Langzeit-Untersuchung der Prognosefähigkeit des Enterprise Multiple (EM) sowie seiner Erklärungsgüte im Rahmen der Analyse von Aktienrenditen. Das zentrale Ergebnis: Der Enterprise Multiple-Ansatz übertrifft den traditionellen Value-Ansatz auf Basis des Buch-zu-Marktwert-Verhältnis in jeder Hinsicht und stellt somit ein robusteres Maß dar, welches nachhaltig imstande ist, das bislang gängige Maß abzulösen.

Unternehmen mit hohem Buch-zu-Marktwert-Verhältnis (B/M) werden im Allgemeinen als Value-Aktien bezeichnet. Für internationale Märkte ist belegt, dass Value-Aktien eine höhere durchschnittliche Rendite aufweisen als Growth-Aktien. Nach akademischem Verständnis sollte es für professionelle Vermögensverwalter daher ein Leichtes sein, den Value-Effekt auszunutzen. Jedoch erweist sich dies in der Praxis als deutlich schwieriger.

Untersuchungsperiode: 1981 bis 2010

Die Studie “The Enterprise Multiple Investment Strategy: International Evidence“ von Prof. Dr. Sebastian Lobe von der WHL Wissenschaftliche Hochschule Lahr und Dr. Christian Walkshäusl von der Universität Regensburg zeigt, dass der Enterprise Multiple (EM) – das ist der Wert der Stammaktien plus Fremdkapital und Wert der Vorzugsaktien abzüglich liquider Mittel und kurzfristiger Finanzanlagen geteilt durch den Erfolg vor Zinsen, Steuern und Abschreibung – ein genaueres und robusteres Value-Bewertungsmaß darstellt.
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